↑ Zurück zu Termine

Rückblick

Rückblick auf unseren Weihnachtsmarkt

Auch wenn er in diesem Jahr unter schwierigen Wetterbedingungen stattfand, so war er trotz geringerer Besucherzahl wie in den letzten Jahren auch heuer wieder ein voller Erfolg.

Alle Stände waren auch in diesem Jahre wieder sehr liebevoll von unseren Mitarbeitern dekoriert worden. Und es gab wieder ein großes Angebot: von den fränkischen Bratwürsten bis zur Pizza, von den Krautschupfnudeln bis zu Waffeln und Crepes war für alle Geschmäcker etwas geboten. Und wer wollte, konnte seiner kreativen Ader beim Kerzenstand bzw. beim Filzen freien Lauf lassen.

Im Gemeindehaus lockte wiederum ein großes Kuchenbuffet die Gäste an und im Basar fand mancher bereits seine Geschenke für Weihnachten. Wie in den vergangenen Jahren waren auch wieder örtliche und regionale Musikgruppen anwesend, die durch ihre Einlagen für adventliche und weihnachtliche Stimmung sorgten.

An dieser Stelle herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die durch ihren großen Einsatz zum Gelingen des Weihnachtsmarktes beigetragen haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


KV-Klausur in Garmisch-Partenkirchen

Zu einer Klausur des Kirchenvorstandes ist Mitte November ein Großteil des Kirchenvorstandes nach Garmisch-Partenkirchen aufgebrochen. Auf dem Programm stand zum einen die Begegnung mit dem evang. Kollegen Pfarrer Manfred Reitlinger und der Austausch über die Situation vor Ort, vor allem, was das Thema „Urlaub und Tourismus“ für die Kirchengemeinde Garmisch-Partenkirchen bedeutet und wo hier – im Vergleich mit unserer Gemeinde – Schwerpunkte sind. Auch die Themen Seniorenarbeit sowie Konfirmandenunterricht wurden angeschnitten und Erfahrungen darüber ausgetauscht, wie in unseren beiden Gemeinden auf diese besonderen Herausforderungen reagiert wird. Zum anderen gab es die Begegnung mit der katholischen Kirche v.a. durch den Besuch der Wallfahrskirche St. Anton (im Übrigen eine sehr beliebte Hochzeitskirche) mit einer sehr persönlichen und humorvollen Führung durch Pater Winfried.

Und schließlich hat uns unser Vertrauensmann Manfred Schröder auch noch seinen Heimatort Partenkirchen samt seinem Geburtshaus gezeigt und in gemütlicher Runde wurde so manches besprochen, wofür in den Sitzungen oftmals keine Zeit ist.


Ein Artikel zum Einsatz von Pfarrer Wagner als Urlaubspfarrer auf der dänischen Insel Röm im August 2017.

Erschienen am Montag, 11. September im Allgäuer Anzeigeblatt.

Vielen Dank an Olaf Winkler für diesen tollen Artikel!

 

 

 

 


Im Anfang war das Wort … so lautet das Motto und Logo der EKD zum Reformationsjubiläum.

Dieses Motto aufnehmend entstand im Kirchenvorstand Oberstaufen die Idee, ab Oktober 2016 in jedem Monat eine bekannte Person (regional/überregional) in den Gottesdienst in die Heilig-Geist-Kirche einzuladen, um eine sog. Kanzelrede zu halten. Das Thema der Rede soll dabei Luther und die Reformation bzw. die eigene Sicht auf die Reformation sein.

Als letzter Kanzelredner schloss Markus Söder den Kreis am Sonntag, 15.10.2017 um 10.00 Uhr:

Dr. Markus Söder – geboren 1967 in Nürnberg, CSU-Generalsekretär.
7859ri-markus_soederDr. Markus Söder absolvierte das Studium der Rechtswissenschaften in Erlangen, anschließend juristisches Staatsexamen. Seit 1983 ist Dr. Markus Söder Mitglied der CSU mit verschiedenen Ämtern und ab 1994 Mitglied des bayerischen Landtages, seit 2007 verschiedene Ministerämter. 2014 wurde Dr. Markus Söder berufenes Mitglied der Landessynode der evangelischen Kirche in Bayern.

 

 

Werbung für den christlichen Glauben – Kanzelrede von Markus Söder in Oberstaufen

Als letzten Redner in der Reihe der „Kanzelrede“ konnte die evangelischen Kirchengemeinde am Sonntag, den 12.11.2017 den Bayerische Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder in der übervollen Heilig-Geist-Kirche in Oberstaufen begrüßen. Über ein Jahr verteilt waren prominente Gäste in Oberstaufen zu einer Kanzelrede, u.a. auch Bürgermeister Beckel oder Altbischof Huber. Mit dem Auftritt von Markus Söder endete nun die Reihe.

Söder war dabei in die Gemeinde nicht als Mitglied der Bayerischen Staatsregierung, sondern als berufenes Mitglied der Evangelischen Landessynode in Bayern. In seiner Rede ermunterte er die Gottesdienstbesucher in der Heilig-Geist-Kirche, den christlichen Glauben mutig und selbstbewusst zu vertreten, die Frohe Botschaft mit frohem Gesicht nach außen zu tragen.

Keine weitere Rede über die Leistungen Martin Luthers, die Kirche oder die Landespolitik wolle er als letzter Redner der Reihe „Kanzelrede“ in Oberstaufen halten, stellte Söder zu Beginn seines „Auftritts“ als Kanzelredner in der Heilig-Geist-Kirche fest. Vielmehr sei es ihm ein Anliegen, seine ganz persön-liche Einstellung zum Glauben und zum Christsein darzulegen. Dabei gewährte er auch den einen oder anderen Einblick in sein Leben mit und im Glauben und „würzte“ seine Betrachtungen mit humorvollen Einlagen. Beim 1. FC Nürnberg, bekannte Club-Fan Söder nebenbei, brauche es derzeit „viel Gebet“.

Söders Vater habe in Anbetracht des schon in jungen Jahren forschen Mundwerk seines Sohnes und seiner zwei linken Hände bereits angedeutet, zu was das womöglich führen könne: Politiker oder Pfarrer.

Sein Weg führte ihn dann in die Politik, wo er inzwischen verschiedenste Ämter inne hatte, wie Pfarrer Wagner schon in seiner Begrüßung betonte.

Die Verwurzelung im christlichen Glauben habe schon in früher Jugend eingesetzt und wurde aber in der Zeit des frühen Todes seiner Mutter besonders intensiv. Seitdem, so bekennt Markus Söder, sei der Glau-be und das Gebet ein wichtiger Bereich seines Lebens: „Ich schöpfe Kraft aus dem Glauben.“ Und: „Glaube ist in gewisser Weise kompromisslos. Ein bisschen glauben geht nicht.“ Das habe er intensiv in einem Gebetskreis erfahren, dem er sich vor Jahren angeschlossen hat.

Söder bringt die Zielrichtung seiner Kanzelrede auf den Punkt: „Trauen wir uns doch, für den eigenen Glauben zu werben!“ Auf einen Gott, der jeden in seiner Besonderheit mit allen Stärken und Schwächen annehme, sei letztlich immer Verlass. Er, Söder, lese immer wieder in der Bibel und erlebe die Heilige Schrift als Ratgeber und Quelle der Hilfe und der Kraft.

Das Reformationsjubiläum sei lange und viel gefeiert worden, so Söder, „aber dabei zu historisch“ gewürdigt worden. Und Luther? Luther habe die Kirche reformiert und erneuert. „Heute wäre Luther der Star jeder Talkshow und hätte einen eigenen Twitterkanal!“, meinte Söder. Luther habe aus einer Kirche in Not mit der Reformation eine Kirche für alle gemacht, eine Volkskirche. Er habe andere mit seiner Sichtweise begeistert. Wie sich Luther nicht habe zwingen lassen, von seiner Meinung abzuweichen, solle jeder Christ zu seiner eigenen Meinung stehen, auch in Fragen des Glaubens. Söder: „Ein bisschen Luther schadet keinem.“ In der Politik sei das heute oftmals anders, bedauerte der Abgeordnete. Sein Wunsch zum Ausklang des Jubiläumsjahres sei es, betonte Söder, dass die Christen den Mut aufbrächten, zu ihrem Glauben zu stehen. „Glaube ist mehr als der Kirchenbesuch. Glaube ist ein Kompass.“ Glaube könne das Leben befruchten und bereichern: „Bei mir tut er es.“ Söders abschließender Appell: „Man darf sich trauen, zu Gott zu stehen, mit Gott und über den Glauben zu reden.“

Nach den Betrachtungen Söders konnte Pfarrer Frank Wagner nicht umhin, dessen Bemerkung über die vom Vater angedeutete wahrscheinliche Berufswahl aufzugreifen: „Ihr Vater hatte Recht – es hätte auch für einen guten Pfarrer gereicht.“ Zum Dank für seine Kanzelrede gab es für Söder Allgäuer Käsespe-zialitäten und „Oberstaufner Lutherbier“, das die Evangelische Kirchengemeinde aus Anlass des Reformationsjubiläums in Zusammenarbeit mit der Aktienbrauerei in Simmerberg anbietet.

Nach der Kanzelrede lud die Gemeinde zu einem Empfang ins Gemeindehaus, bei dem die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit Herrn Söder gegeben war.

Und am Ende waren sich alle einig: es war ein sehr gelungener Abschluss der Kanzelreden und eine sehr persönlich Rede von Markus Söder, die Mut zum Glauben macht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag den 17.09.2017 hielt Pfarrer Heinrich Götz seine Kanzelrede:

Hier finden Sie die Kanzelrede von Pfarrer Götz: Kanzelrede Götz

 

 

 

 

 

 

 

„Das ist der Hammer“ Kanzelrede von Pfarrer Heinrich Götz

Im September durften wir zur Kanzelrede Pfarrer Heinrich Götz aus Augsburg begrüßen. Er betrat mit einem Hammer in der Hand die Kanzel und erinnerte damit zum einen an die Hammerschläge Luthers. Zum anderen sei aber auch die Botschaft Luthers ein Hammer, stellte sie doch alles auf den Kopf, was die kirchliche Lehre damals lehrte. Im ersten Teil seiner Kanzelrede machte Götz dann deutlich, wie es zu den Hammerschlägen Luthers gekommen ist und erinnerte dabei besonders an den Ablass bzw. den Missbrauch des Ablasses durch die mittelalterliche Kirche, der dann Luthers Reaktion der 95 Thesen hervorgerufen hat.
Im zweiten Teil war sein Ziel die Frage zu beantworten: „Was heißt Reformation für mich heute als Christ 2017 und was heißt für uns heute 2017 Reformation in einer Gesellschaft, in der nur noch 60 % der Bevölkerung einer christl. Kirche angehören – in einem Land, in dem die Kanzlerin und ihr Gegenkandidat beim Fernsehduell angeben, nicht in einem Gottesdienst am Sonntag gewesen zu sein?“ Reformation bedeute heute z.B. den Blick zu richten auf die Unantastbarkeit der Menschenwürde – auch und gerade an den Rändern des Lebens. „Wo es um die Grenzen der menschlichen Existenz, um Leben und Sterben geht, stellt sich die Frage nach den christlichen Werten in besonderer Weise, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht. Weil sich solche Fragen heute verstärkt stellen, kündigt sich die Wendung zu einem neuen Wertebewusstsein an. Hier ist unser Ort, hier sind wir gefragt!“
Sein Plädoyer lautet: „Die Botschaft, die Martin Luther ins 16. Jh. hineingesprochen hat, hört sich heute im 21. Jh. so an: Gott sagt zu jedem: „Ich nehme dich an, lieber Mensch, so wie du bist, ohne Bedingung. Du brauchst nicht immer hinter deinen Leistungen herjagen. Dich nicht ständig abstrampeln, um auf der Erfolgsleiter ein paar Stufen höher zu klettern. Du bist bejaht! Du kannst aufatmen, durchatmen, du bist frei! Ohne Druck, ohne Angst, dein Leben zu gestalten. Ich stütze Dich! Du kannst unbeschwert eintreten für gelingendes Leben“.
Sensibel – solidarisch – spirituell: das seien die großen „S“, die er den Gottesdienstbesuchern am Ende mit auf den Weg gab.
Vom

Im Rahmen unseres Gemeindefestes am 15.07.2017 konnten wir Prof. Dr. Wolfgang Huber für unsere Kanzelreden gewinnen.

Kanzelrede von Prof. Dr. Wolfgang Huber: (bis jetzt leider nicht zur Veröffentlichung eingereicht)

„Vertraut den neuen Wegen“ – unter dieses Motto stellte Prof. Dr. Huber bei seinem Besuch in Oberstaufen im Juli seine Kanzelrede. Klare Worte fand er auch zum Thema Ökumene, wo seine Vision nicht eine „uniforme Einheitskirche“, sondern eine Kirche in versöhnter Verschiedenheit sei.

 

 

 

 

 

 

 


Gemeindefest als Lutherfest in der evangelischen Kirchengemeinde Oberstaufen

Ein gelungenes Gemeindefest als Lutherfest im Jubiläumsjahr der Reformation feierte die evangelische Kirchengemeinde Oberstaufen am Wochenende vom 14. – 16.7.2017.

Auftakt mit Konzert von disco 54

Den Auftakt machte am Freitagabend ein Konzert mit der Gruppe Disco 54 um Ralf Felle. Auch wenn das Konzert aufgrund der Witterung in das Gemeindehaus verlegt werden musste, heizten die 4 Musiker aus dem Allgäu den Besuchern richtig ein. Begeistert wurde zur Musik von Kool and the Gang, Diana Ross, den Bee Gees und vielen anderen da Tanzbein geschwungen und die Tanzfläche „gerockt“.

Kanzelrede von Bischof Huber

Am Samstag war dann ein ganz besonderer Gast in der Gemeinde zur Kanzelrede: der ehemalige Ratsvor-sitzende der EKD und Bischof von Berlin-Brandenburg. In seiner Kanzelrede unter dem Motto „Vertraut den neuen Wegen – 500 Jahre Reformation“ forderte Huber auf, vertrauensvoll in die Zukunft zu blicken „Die Zukunft ist Gottes Land”, so Huber. Klare Worte fand er auch zum Thema Ökumene , wo seine Vision nicht eine „uniforme Einheitskirche“ sondern eine Kirche in versöhnter Verschiedenheit sei.

Im Anschluss an den Gottesdienst ließ es sich Bischof Huber nicht nehmen, zusammen mit Pfarrer Wagner in Anlehnung an den Spruch „und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ (der im Übrigen nicht von Martin Luther stammt) ein Apfelbäumchen vor der Heilig-Geist-Kirche zu pflanzen.

 

 

 

 

 

 

 

Im Anschluss daran lud die Gemeinde zu einem Empfang ins Gemeindehaus und Bischof Huber stellte sich dort den Fragen von Pfarrer Frank Wagner und Judith Wagner: über das Thema Kirchentag und die Bedeutung Bonhoeffers für die Jugend bis zum Thema „Ehe für alle“ wurde der Bogen gespannt, und es war ein Erlebnis, Bischof Huber mit seinen sehr fun-dierten Antworten im Gespräch zu erleben. 

Zum Abschluss trug sich Prof. Huber noch ins goldene Buch der Marktgemeinde Oberstaufen auf und stand anschließend den Besuchern noch Rede und Antwort.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeindefest als Lutherfest

Am Sonntag gestaltete dann die Kirchengemeinde ihr Gemeindefest als Lutherfest. Den Auftakt bildete ein Familiengottesdienst, bei dem Kinder, Konfirmandeninnen und Konfirmanden Szene aus dem Leben der jungen Katharina von Bora spielten, u.a. wie es war, als Katharina als kleines Mädchen ins Kloster kam. Nach dem Gottesdienst wehte dann mittelalterlicher Flair über den Platz vor dem Gemeindehaus – vor allem durch die musikalische Gestaltung durch die Beinhausmusik aus Gunzesried, Speisen wie aus dem Mittelalter und Spielen für Kinder wie zu Luthers Zeiten.

Den Höhepunkt des Festes bildete dann das Theaterstück „Die Frau aus dem Heringsfass“, das Mitglieder des Kirchenvorstandes und Mitarbeiter aus der Gemeinde unter der Regie von Margrit Aufmuth einstu-diert hatten. In fünf Szene wurde darin erzählt, wie Katharina von Bora mit anderen entflohenen Nonnen aus dem Kloster in Heringsfässern zu Luther nach Wittenberg kam, wie Luther zusammen mit seinem Freund, dem Stadtpfarrer Bugenhagen sich darum mühte, die Damen unter die Haube zu bringen und letztendlich sich entschloss, Katharina von Bora zu heiraten; wie sich der Haushalt der Luthers gestaltete und wie schließlich Familie Luther mit seinen Kindern das Leben im ehemaligen schwarzen Kloster gestaltete. Besonders Annette Matt begeisterte die Zuschauer in der Rolle als Katharina Luther und die Aufführung riss am Ende mit allen anderen Mitspielern die Zuhörer zu Beifallsstürmen hin.

Die evang. Kirchengemeinde möchte sich auf diesem Weg bei allen Besuchern und vor allem bei allen Helferinnen und Helfern bedanken, die zum Gelingen des Lutherfest beigetragen haben.

 

 

 

 

 

 


Ein ganz besondere Gast war am Sonntag den 18.06.2017 als Gastredner auf unserer Kanzel.

Kanzelrede von Martin Beckel: Kanzelrede Beckel

Im Juni war Oberstaufners Bürgermeister Martin Beckel als Kanzelredner bei uns zu Gast. Seine Kanzelrede stellte er unter das Motto „Suchet der Stadt Bestes.“ Diese Aufforderung stammt aus dem Buch des Propheten Jeremia und wurde in den Zeiten des babylonischen Exils einer völlig verunischerten Gemeinde gesagt. Beckel wörtlich: „Jeremia ruft … dazu auf: Setzt Euch ein! Strebt an, was euch möglich ist! Lebt. Baut. Liebt. Und handelt verantwortlich. Was Jeremia nicht sagt: Kümmert Euch nur um Euer eigenes Wohl! Er stellt bewusst das Gemeinwohl in den Vordergrund. Nur wenn es der Allgemeinheit gut geht, dann geht es auch dem Einzelnen in der Gemeinschaft gut! Unser Glaube motiviert uns zu solchem Tun für unser Gemeinwesen. Und er gibt uns dabei auch grundsätzliche ethische Leitlinien vor.

Wir können als Christinnen und Christen die Menschenfreundlichkeit Gottes nur glaubwürdig bezeugen, wenn wir selbst das uns Mögliche für eine menschlichere Welt tun. „Suchet der Stadt Bestes“ – Das ist eine starke Botschaft. Gestaltend in Land, Stadt und Gemeinde mitzuwirken, sich einzubringen, „die Ärmel hochzukrempeln“, das Gemeinwohl mitzugestalten: Das ist ein Auftrag! Und diesen Auftrag kann jede und jeder von uns ausführen, an ihrer oder seiner Stelle. Da geht es nicht nur um das Bürgermeisteramt. Jeder ist gefragt, mit seiner jeweiligen Begabung, mit seiner ureigenen Leidenschaft dazu beizutragen. Martin Luther hat aus der hebräischen Sprache das Shalom als „der Stadt Bestes“ übersetzt. Shalom, dieser umfassende Begriff, der Frieden und Gerechtigkeit, aber auch Gemeinschaft heißen kann oder Wohlergehen.“ Im weiteren Verlauf erzählte Beckel dann noch von sehr persönlichen Erfahrungen aus seiner Familie bezüglich des Umgangs von evangelischen und katholischen Christen im Unterallgäu. „Dass heute katholische und evangelische Christen gemeinsam Gottesdienste feiern, ja überhaupt gemeinsam das gesellschaftliche Leben in unserem Land und in unseren Gemeinden gestalten, ist eine große Errungenschaft“ so Beckel am Ende seiner Ausführungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag, den 21.05.2017 durften wir Ferdinand Schlingensiepen als besonderen Gast zu einer Kanzelrede begrüßen.

Kanzerelde von Ferdinand Schlingensiepen: Kanzelrede Schlingensiepen

 

 

 

 

 

 

„Lange stehen kann ich in meinem Alter nicht mehr, aber wenn spreche, dann vergesse ich, dass ich nicht lange stehen kann“. Mit diesen Worten eröffnete Ferdinand Schlingensiepen seine Kanzelrede, die er am Sonntag, den 21.5.2017 in Oberstaufen gehalten hat. 88 Jahre alt ist er inzwischen, aber er lässt es sich nicht nehmen, die weite Reise von Düsseldorf ins Allgäu zu unternehmen, um die Reihe der Kanzelreden fortzusetzen. Und so steht er dann, ein wenig wackelig, auf der Kanzel und es dauert nicht lange, da hat er die Zuhörer in seinen Bann gezogen. Da sein Vater in den Jahren des dritten Reiches ein illegales Pre-digerseminar wie Dietrich Bonhoeffer leitete, kann er als Zeitzeuge aus dieser Zeit berichten. Und weil Schlingensiepen die Bonhoeffer-Gesellschaft gegründet hat und eine Bonhoeffer-Biographie geschrieben hat, ist es naheliegend, dass das Thema seiner Kanzelrede sich um den Theologen und Widerstand-kämpfer Dietrich Bonhoeffer dreht. Dietrich Bonhoeffer oder die Reise zur Wirklichkeit. Und es wird still und verbreitet sich eine Gänsehautatmosphäre, als Schlingensiepen davon erzählt, wie er erlebt hat, dass der Vater zusammen mit Bonhoeffer wegen der kirchlichen Aktivitäten verhaftet und verhört worden ist.

In seiner Kanzelrede fordert er dann die Zuhörer zu mehr Gelassenheit auf. Zwar sei die Stimmung in unserem Land im Moment nicht von ansteckender Fröhlichkeit geprägt, aber „ohne Gelassenheit kann es keine freudige Grundstimmung geben.“ Und dann stellt er einen Brief Bonhoeffers in den Mittelpunkt der Gedanken, den dieser am 21. Juli 1944, einen Tag nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler, an seinen Freund Eberhard Bethge geschrieben hat. Ein Brief, der nicht verzweifelt klingt, sondern die Gelassenheit Bonhoeffers ausstrahlt. In seinen weiteren Gedanken führt er aus, wie Bonhoeffer trotz seiner Situation im Gefängnis zu dieser Gelassenheit gekommen ist. Schlingensiepen: „Gelassenheit bedeutet immer einen Verzicht. Man lässt etwas, das einem wichtig war, einfach los. Wer das lernt, gewinnt neue Mög-lichkeiten … und diese nenne ich Diesseitigkeit: nämlich in der Fülle der Aufgaben, Fragen, Erfolge und Misserfolge, Erfahrungen und Ratlosigkeiten zu leben.“ Durch diese Diesseitigekit komme man aber in der Wirklichkeit an und die Wirklichkeit ist der eigentliche Lebensraum für den christlichen Glauben.

Seine beeindruckende Rede beschloss Schlingensiepen mit den wohl bekanntesten Worten Bonhoeffers – Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag – und hinterließ bei den gut 140 Zuhörern in der vollen Heilig-Geist-Kirche tiefen Eindruck. Für alle ein ganz besonderer Moment in der Reihe der bisherigen Kanzelreden.

 

Am Sonntag, den 09.04.2017 reihte sich Dekan Jörg Dittmar in die Reihe der Kanzelredner mit ein.

       Kanzelrede von Dekan Jörg Dittmar: Kanzelrede Dittmar

Reformation und Vergebung – Die Wurzeln der modernen Verge-bungsforschung in der Rechtfertigungslehre Martin Luthers.

In seiner Kanzelrede betonte er, dass eine der wichtigsten Fähigkeiten der Menschen das Thema Vergebung sei. Auch die Bibel könne man als ein Kursbuch des Vergebens lesen und als beispielhafte Erzählung von einem, der auszog, das Vergeben zu lernen – nämlich Gott selbst! Gerade die reformatori-sche Entdeckung – gerecht aus Gnade – habe hier wichtige Impulse gesetzt. Dittmar: „Wir sollen und wir können vergebende Menschen werden. Wir sollen die-sen Fluss der Barmherzigkeit durch uns hindurch flie-ßen lassen. Auch, wenn wir da manches Mal durchs Kreuz hindurch müssen und vom Thron unserer Vor-würfe gegen andere herabsteigen müssen.“

 

 

 

 

 

 

Am Samstag Abend, den 18.03.2017 lud die Gemeinde Prälat Dr. Bertram Meier zu einer Kanzelrede ein.

       Kanzelrede von Prälat Dr. Bertram Meier: Kanzelrede Bertram Meier

Als besonderes Zeichen für die Ökumene war im März Prälat Dr. Bertram Meier aus Augsburg zu Gast. Unter dem Titel „In vino veritas – Einladung zur ökumenischen Weinprobe“ stellte Prälat Meier die Erzählung von der Hochzeit zu Kanaa in den Mittelpunkt seiner Kanzelrede. Jesus, so betonte er, sei in der Geschichte der ökumenische Speisemeister und die sechs Krüge, die er füllte, seien Zeichen für die Ökumene unserer Tage. Jeder der sechs Krüge sei dabei ein Hinweis, was in der Ökumene manchmal hinderlich sei, aber auch für das, was bis heute schon gelungen ist. Am Ende betonte er: „Nur im Zeichen des Kreuzes wird die Sache der Ökumene weitergehen und die Communio wachsen. Der gemeinsame Blick aufs Kreuz wird uns erkennen lassen, dass der Gekreuzigte seine Arme ausbreitet, um uns gleichsam unter seine Fittiche zu nehmen und uns an sich zu ziehen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag, den 19.02.2017 um 10.00 Uhr besuchte uns Michael Renner.

       Kanzelrede von Michael Renner: Kanzelrede Michael Renner

Ein Stück weit Gänsehaut durchfuhr viele Zuhörer bei der Kanzelrede von Michael Renner, der unter dem Motto „hier stehe ich, ich kann auch anders“ davon erzählte, dass er über die Familie seiner Mutter in 16ter Generation ein direkter Nachfahre Martin Luthers ist. In einer sehr persönlichen Rede erzählte er von seinem Heranwachsen als Pfarrerssohn in einer typisch evangelischen Pfarrfamilie und wie er dadurch geprägt wurde. Zitat: „Seitdem weiß ich aus eigener Erfahrung, dass man niemanden zu einem selbstreflektierten Glauben an Gott „erziehen“ kann. Ich kann als Vater und Religionslehrer vielleicht “ein Samenkorn legen”, ein Angebot machen und den eigenen Glauben so gut wie möglich vorleben. Die Entscheidung, ob andere meinem Beispiel folgen, liegt nicht in meiner Hand.“

 

 

 

 

 

Am Sonntag, den 15.01.2017 durften wir als besonderen Gast Werner Tiki Küstenmacher bei uns begrüßen.  

     Kanzelrede Tiki Küstenmacher: Kanzelrede Küstenmacher

Werner TiKi Küstenmacher hatte seine Rede überschrieben mit „Wow! und Aha!“ Zitat: „Eine ganz elementare Unterscheidung ist die zwischen Zuständen und Stufen. Zustände sind: wach sein, schlafen, träumen … oder auch betrunken sein, im Rausch sein. Stufen bezeichnen die geistigen Fortschritte, die wir machen auf unserer Entwicklung vom Baby bis zum Erwachsenen. Zustände sind verbunden mit unseren Emotionen. Stufen sind verbunden mit unserem Verstand. Bei Zuständen geht es um „Wow!-Erlebnisse. Bei den Stufen geht es um „Aha!“-Momente. … Was uns zu Menschen macht, ist dieses doppelte Geschenk von Wow! und Aha!, von Emotion und Verstand.“

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag, den 11.12.2016 hatten wir Dr. Martin Spantig zu Besuch.

       Kanzelrede Dr. Martin Spantig: Kanzelrede Spantig

 

 

 

 

 

Im Dezember stand mit Dr. Martin Spantig der Geschäftsführer der BayTM GmbH auf der Kanzel. In seiner Rede spannte er den Bogen von Luther in die heutige Zeit. Zitat: „Genauso wie Luther damals irgendwann erkannt hat “ich muss etwas an meinem Leben ändern”, geht es heute vielen Menschen in wichtigen Positionen. … Das Hamsterrad einmal anzuhalten. Sich einfach mal Abstand vom Alltag zu nehmen und das Lebenstempo zu verlangsamen, um wieder zu sich und den wirklich wichtigen Dingen im Leben zu finden. Sicher wäre das heute in Luthers Sinne. Schließlich hat Luther gesagt: „Man kann Gott nicht allein mit Arbeit dienen, sondern auch mit Feiern und Ruhen.“

Am Sonntag, den 6.11.2016 war Frau Prof. Johanna Haberer in der Heilig-Geist-Kirche zu Gast.  

   Kanzelrede Frau Haberer: kanzelrede-haberer

Als zweite Rednerin durften wir Prof. Johanna Haberer begrüßen, die ihre Predigt unter das Motto „Reformation und Streitkultur“ stellte. In ihrer Rede betonte sie, dass der Streit organisch zum Zusammenleben gleicher und freier Menschen gehöre. Streit sei seit der Reformation System, aber es gehe darum, Streit produktiv zu sehen, „der die Stimmen aller zu Gehör bringt, der Argumente laut werden lässt und sie nicht überschreit.“ Grundlage einer Streitkultur aus dem Geist der Reformation sei die Regel, dass wir miteinander und nicht übereinander reden, „dass wir in der Hitze einer Schlagzeilenkultur das Argument prüfen und nicht die Lautstärke, in der das Argument geäußert wird“.

 

 

 

 

 

Eröffnung der Kanzelrede mit ökumenischen Abendgebet

In ökumenischer Verbundenheit wurde am 30.10.2016 mit der Kanzelrede von Pfr. Dr. Johannes Netzer unsere zweite besondere Aktion im Reformationsjubiläumsjahr eröffnet, die Aktion Kanzelrede. In seiner Kanzelrede spannte Pfarrer Netzer einen weiten Bogen mit Worten bekannter und weniger bekannten Personen, um die Bedeutung der Reformation für ihn aufzuzeigen. Besonderen Anklang fanden dabei seine Zitate aus einem fiktiven Briefwechsel zwischen Martin Luther und Papst Franziskus. Am Ende seiner Rede forderte er deutliche Reformen in der katholischen Kirche.

 

 

 

 

 

 


Sonnenaufgangsgottesdienst am Gipfelkreuz des Hochgrat am 11.06.2017

Ein rundum stimungsvoller und gelungener Auftakt unserer Berggottesdienste am Hochgrat.

Mit wolkenlosem Himmel und an die 300 Besucherinnen und Besuchern feierten wir an diesem Morgen um 6.00 Uhr unseren ersten Sonnenaufgangsgottesdienst. Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligte für das Gelingen.

 

 


Konfirmation 2017

6 Konfirmanden feierten in diesem Jahr zusammen mit ihren Eltern, Paten, Angehörigen und der Gemeinde ihre Konfirmation in der Heilig-Geist-Kirche. Am Vorabend fand dazu die Beichte statt, die unter dem Motto „Steine“ stand und bei der Pfarrer Wagner betonte, dass vieles in unserem Leben schwer wie ein Stein auf uns liegt, wir bei Gott aber eingeladen sind, all das, was uns beschwert, abzulegen, weil er es uns abnimmt.

Die Konfirmation am Sonntag stand dann unter dem Motto „Hier stehe ich und kann nicht anders“. Pfarrer Wagner ließ es sich nicht nehmen in diesem Gottesdienst als Martin Luther aufzutreten, der den Konfirmanden und den anderen Gottesdienstbesuchern so manches zum Nachdenken mit auf den Lebensweg mitgab.

 

Hintere Reihe: Pascal Schafroth, Pfarrer Wagner, Marian Georgi

Vordere Reihe: Lukas Matt, Dewid Purtov und Sedrik Rühle

 

 

 

 

 


Osterbasar

Auch in diesem Jahr war unser kleiner Osterbasar am 26.3.2017 ein voller Erfolg. Wie schon in den letzten Jahren wurden wieder kleine und feine Geschenke zu Ostern angeboten, daneben gab es auch wieder Kaffee und Kuchen.

Vielen herzlichen Dank an all die fleißigen Helfer und Helferinnen, aber natürlich auch an Sie alle für Ihr zahlreiches Erscheinen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Komm hol das Lasso raus – Faschingsfeier bei den Senioren

Hoch her ging es bei der Faschinsgfeier der Senioren, die in diesem Jahr unter dem Motte “Im wilden Westen” stand. Jede Menge Cowboys und Cowgirls, Indianerinnen und Indianer waren erschienen und feierten bei flotter Musik von Alleinunterhalter Mischa den diesjährigen Seniorenfasching. Neben Musik und Tanz durfte auch eine Polonese nicht fehlen und Pfarrer Wagner hielt auch in diesem Jahr wieder  eine Büttenrede – mit musikalischen Einlagen zum Thema Wilder Western. Alle waren sich am Schluss einig, dass es ein toller und unterhaltsamer Nachmittag war, der viel zu schnell zu Ende ging .

 

 

 

 


Weihnachtsmarkt an der evangelischen Kirche

Am Samstag, den 10. Dezember 2016 von 13.00 – 22.00 Uhr und am Sonntag, den 11.12.2016 von 11.00 Uhr – 16.00 Uhr veranstaltete die evangelische Kirchengemeinde Oberstaufen zum 4-jährigen Jubiläum des Gemeindehauses einen besinnlichen Weihnachtsmarkt in und um das Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindehaus. In vorweihnachtlicher Stimmung wurden drinnen Kaffee und Kuchen angeboten und draußen Glühwein und Kinderpunsch, Grillwurst, Suppen und Waffeln. Für die musikalische Umrahmung sorgten jeweils zur vollen Stunde einheimische Musikgruppen. Der Adventsbasar bot neben feinen Plätzchen auch viele Geschenke für die Weihnachtszeit. Viel Spaß für Kinder bietet auch der Bastelstand und der Stand mit Kerzengießen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Rückblick auf den Kindertag am Buß- und Bettag

Auch in diesem Jahr veranstalteten wir wieder unseren Kindertag am Buß- und Bettag, dieses Mal unter dem Motto „Hab keine Angst – die Geschichte von Martin Luther“. Beinahe 60 Kinder folgten der Einladung und trafen sich ab 7.30 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindehaus. Nach Frühstück und Spielzeit begann der thematische Teil des Tages mit einer Andacht in der Kirche. Die Kinder erfuhren dabei in einem Anspiel einiges aus der Zeit und dem Leben Martin Luthers. In den Kleingruppen am Vormittag wurde dieses Thema auf altersgerechte Weise vertieft. Beim gemeinsamen Mittagessen ließen sich alle Nudeln und Soßen schmecken.

Nach dem Mittagessen ging es in thematischen Gruppen weiter, die u.a. ein Lesezeichen zu Luther bastelten oder sich mit dem Leben im Mittelalter beschäftigten. Und eine Gruppe traf sich in der Küche, um kulinarische Köstlichkeiten für unser gemeinsames Buffet vorzubereiten. Um 15.00 Uhr trafen wir uns zu einer kurzen Andacht in der Kirche, danach gab es dann ein gemeinsames „Fest“ im Gemeinhaus, bei dem das Buffet in kurzer Zeit leer geräumt war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An dieser Stelle ein Danke-schön an alle Helferinnen und Helfer für deren großartige Unterstützung, ohne die der Kindertag auch in diesem Jahr nicht möglich gewesen wäre.


Wenn die Sonne im Bodensee versinkt …
… und dabei die Klänge der Alphörner zu hören sind, dann kann das nur
beim Sonnenuntergangsgottesdienst am Hochgrat sein.

img_1389img_1325img_1362

 

 

 

 

 

 

 

Mehr als 600 Menschen erlebten am Dienstag, den 13.9.2016 einen traumhaften Sonnenuntergang beim ökumenischen Berggottesdienst am Hochgrat. Unter dem Motto “Von guten Mächten” stellte dabei Pfarrer Wagner den Theologen und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer und sein gleichnamiges Gedicht in den Mittelpunkt seiner Predigt. Umrahmt wurde der
Gottesdienst musikalisch von den Allgäuer Alphorn- und Blechbläsern aus Leutkirch und Isny.
Noch einmal Gelegenheit zu einem Sonnenuntergangsgottesdienst besteht am Samstag, den 15.10 2016 um 17.30 Uhr, dieser evangelische Gottesdienst wird dann musikalisch umrahmt vom Posaunenchor aus Hohenaltheim, dem Heimatort von Pfarrer Wagner.


 Braslilianische Delegation zu Besuch im Kirchenkreis Augsburg und in Oberstaufen

2 Wochen ist eine Delegation aus Joinville in Brasilien mit dem dortigen Regionalbischof im Kirchenkreis Augsburg zusammen mit Regionalbischof Grabow (Augsburg) unterwegs. Am Montag den 18.7. war die Gruppe in unserer Kirchengemeinde zu Gast. Der Tag begann mit einem Einführungsreferat durch Kirchenrat Thomas Roßmerkel (München), der den Gästen das touristische Konzept der bayerischen Landeskirche vorstellte. Danach ging es auf den Imberg zu einer gemeinsamen Wanderung auf dem ökumenischen Kapellenweg zur Kapelle St. Johannis auf der Alpe Hochwies, wo gemeinsam eine Andacht gefeiert wurde. Natürlich durfte ein Einkehrschwung nicht fehlen. Auf der Terrasse der Alpe Hochbühl genossen die Gäste den herrlichen Blick auf die Nagelfluhkette. Nachmittags stand dann eine Führung durch die Waltnersalpe an, bei der die Gäste einen Einblick in die Alpwirtschaft des Allgäus bekamen und den leckeren Käse probieren konnten. Wieder im Tal folgte der Besuch auf dem Bauernhof Schädler in Buflings, bei dem sich die brasilianischen Gäste sichtlich beeindruckt fühlten vom Offenstall und dem vor Ort zu beobachtenden Melkroboter. Mit einer Abendandacht in der Kapelle in Zell durch Dekan Dittmar aus Kempten und dem Besuch des Biergartens in der Bräustatt in Simmerberg endete der Besuch der Delegation.

Brasilianer

Brasilianer

Brasilianer

 

 

 

 

 

 

 

Brasilianer

Brasilianer

Brasilianer

 

 

 

 

 

 

 


Dem Fremden begegnen…

Unter diesem Motto fand am Sonntag den 17.7.2016 der evangelische Berggottesdienst zum Sonnenaufgang am Gipfelkreuz des Hochgrat statt, den Pfarrer Wagner mit mehr als 150 Gläubigen feierte. In seiner Predigt stellte Pfarrer Wagner dabei das Wort von Karl Valentin in den Mittelpunkt: Fremd ist der Fremde nur in der Fremde. In seiner Ansprache betonte er, dass der Umgang mit dem Fremden, egal ob es sich um Personen oder andere Dinge handelt, die einem fremd sind, immer von einem selber abhängt. Ob uns das Fremde lockt oder ob es uns Angst macht, das hat vor allem etwas mit uns selbst zu tun, so Wagner. Anhand der Begegnung zwischen Jesus und einer Frau aus Syrien zeigte er auf, wie es Jesus geschafft hat dem Fremden zu begegnen und das Fremde zu überwinden. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst, in dem auch das Abendmahl gefeiert wurde, vom Posaunenchor Isny.

Der nächste Sonnenaufgangsgottesdienst findet im Übrigen am Sonntag, den 7.8.2016 wiederum um 6.00 Uhr am Gipfelkreuz des Hochgrat statt. Die musikalische Umrahmung übernimmt dann die Musikkapelle Simmerberg. Auffahrt ist mit der Hochgratbahn ab 4.30 Uhr möglich.

Hochgrat GD 19.7.

Hochgrat GD 19.7.

Hochgrat GD 19.7.

 

 

 

 

 

 


Konfirmation 2016

Es war auch in diesem Jahr wieder ein bunter, lebendiger und fröhlicher Gottesdienst zur Konfirmation. Insgesamt 12 Jugendliche wurden am Sonntag, den 8.5.2016 in der evang. Heilig-Geist-Kirche in Ober-staufen konfirmiert. Dabei stand der Gottesdienst in diesem Jahr unter dem Motto „Wir tragen viele Masken“. Im Zentrum seiner Predigt forderte Pfarrer Wagner Konfirmanden und Gemeinde dazu auf, im Leben doch immer wieder die Masken abzunehmen, die man sich so gerne aufsetzt. Zwar können Masken zu einem gelingenden Leben beitragen, aber oft bewirken sie, dass das Leben von Menschen schwer belastet wird.

Demgegenüber stellte er ein Wort des weisen König Salomo, der sich von Gott ein hörendes Herz wünschte, ein Herz, das weiß, was Gut und Böse ist. Pfarrer Wagner führte diesen Gedanken in seiner Predigt noch weiter aus und wünschte den Konfirmandinnen und Konfirmanden ein solches hörendes Herz auf ihrem Weg ins Leben.

IMG_9960 (3)

 

Vordere Reihe: Sina Nausester, Chiara Baur, Julia Klassen und Natalie Fensel.

Mittlere Reihe: Sophia Rühle, Elias Gorbach, Nico Queste, Antonia Preugschat und Pfarrer Frank Wagner

Hintere Reihe: Justus Fassnacht, Nico Weber, Felix Heim und Simon Trick.

 

 

Der Vogel hat ein Haus gefunden, und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen - Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste ! Dank und Freude erfüllen mein Herz über die Entstehung des Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindehauses. Dies nehme ich zum Anlass, auf all die Jahre zurückzublicken, in denen das Haus entstanden ist. Ich meine, es war ein langsames Werden und Wachsen. Und nun möchte ich ihnen erklären, wie ich zu dieser Auffassung komme: Seit 26 …
Einweihung des neuen Gemeindehauses am 9.12.2012 - “Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!” Dieses Psalmwort wird im Mittelpunkt stehen, wenn nach mehr als halbjähriger Bauzeit am Sonntag, den 9.12.2012 das neue evangelische Gemeindehaus durch Oberkirchenrat Grabow aus Augsburg eingeweiht wird. Einweihungsprogramm: 10.00 Uhr: Beginn des Gottesdienstes in der Heilig-Geist Kirche, während …

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www1.oberstaufen-evangelisch.de/termine/rueckblick