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Kirchenvorstandswahl 2018

Unter dem Motto „Ich glaub. Ich wähl“ findet am 21. Oktober 2018 die nächste Kirchenvorstandswahl statt.

Wissenswertes zur Wahl

Hingewiesen sei an dieser Stelle noch einmal auf die Neuerungen bei dieser Wahl: alle Wahlberechtigten werden ihre Wahlunterlagen in einem Brief per Post bekommen. Dieser Brief enthält den Wahlausweis, den Stimmzettel sowie einen Wahl- und einen Rücksendeumschlag für eine mögliche Briefwahl. Das bedeutet, dass Sie im Prinzip ganz in Ruhe schon zu Hause wählen und sich dann entscheiden können, ob Sie ihre Wahlunterlagen per Brief ans Pfarramt senden oder am Wahltag vorbeikommen und in die Wahlurne werfen. Das Wahllokal im Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindehaus wird am Wahltag von 9.00 bis 13.00 Uhr geöffnet sein.

Gewählt werden in unserer Gemeinde 6 Kirchenvorsteher/innen, die dann aus den Reihen der restlichen Kandidat/inn/en 2 weitere stimmberechtigte Mitglieder berufen. Alle anderen Kandidat/inn/en gehören dann dem erweiterten Kirchenvorstand an, der bei uns in der Gemeinde immer zu allen Sitzungen und zur Beratung mit eingeladen wird.

Wahlberechtigt sind alle Mitglieder unserer Kirchengemeinde, die am Wahltag das 14te Lebensjahr vollendet haben und konfirmiert sind bzw. das 16. Lebensjahr vollendet haben und der Kirchengemeinde seit mindestens 3 Monaten angehören.

In den letzten Wochen waren nun die Mitglieder des Vertrauensausschusses unterwegs um Kandidatinnen und Kandidaten zu suchen. Erfreulicherweise haben sich eine Großzahl von Damen und Herren aus unserer Kirchengemeinde zur Wahl bereit erklärt.

Unsere Kandidaten stellen sich vor

Insgesamt 14 Damen und Herren haben sich aus unserer Gemeinde bereit erklärt für den Kirchenvorstand zu kandidieren. Herzlichen Dank an alle für ihre Bereitschaft zur Kandidatur und zum Engagement im Kirchenvorstand unsere Gemeinde. Hier wollen sie sich nun einmal vorstellen.

Heinz Baldauf

Mein Name ist Heinz Baldauf und ich wohne nun wieder in meiner Heimatgemeinde Stie-fenhofen. Hier, in Immenstadt und Sonthofen bin ich in die Schule gegangen und habe zuerst einen Beruf erlernt. Ab 1975 war ich in München, in weiterführenden Schulen er-langte ich den Abschluss des staatlich geprüften Technikers für Maschinenbau und des Technischen Betriebswirtes. Es folgten viele Jahre in Firmen des Anlagenbaues in Mün-chen und Umgebung, bis ich schließlich nach 35 Jahren zurück in mein Geburtshaus, zu-sammen mit meiner Frau und unserem Sohn gezogen bin. Von hier aus war ich weiter in meinem angestammten Aufgabengebiet, bis zu meinem jetzt beginnenden beruflichen Ruhestand, tätig.  Mein Sohn hat die Grundschule in Stiefenhofen besucht. Auch er wurde, wie ich, in der evangelischen Kirche in Oberstaufen getauft und von unserem Pfarrer unterrichtet. Bei verschiedenen kirchlichen Events hat unsere Familie in der Kirchengemeinde bereits mitgewirkt und nun würde ich gern meine Erfahrung bei organisatorischen Aufga-ben in den Kirchenvorstand und somit das Gemeindeleben mit einbringen.

Christian Bentele

Mein Name ist Christian Bentele, ich bin 36 und von Beruf Betriebselektroniker. Seit 2012 arbeite ich bei der Firma monta Klebebandwerke in Immenstadt. Ich bin der festen Über-zeugung, dass eine Gesellschaft nur funktioniert, wenn man bereit ist sich auch für diese einzusetzen. Durch die zunehmende Unsicherheit und die damit einhergehenden Ängste  finde ich es wichtig als gläubiger Mensch Position zu beziehen und mich für das Mit-einander in der Gemeinde zu engagieren. Sehr gefreut habe ich mich deshalb über die An-frage von Herr Pfarrer Wagner, ob ich nicht bereit wäre für den Kirchenvorstand zu kann-didieren.  Gerne habe ich zugesagt, begleitet mich Herr Pfarrer Wagner doch schon seit vielen Jahren in meinem Leben, begonnen zu seiner Zeit als Vikar in Oberstaufen, als ich konfirmiert wurde, über meine Eigenschaft als Trauzeuge bis hin zu meinem Amt als Paten. Gerne würde ich nun auch Ihn und die Kirche unterstützen und stelle mich deshalb zur Wahl und bitte um Ihr Vertrauen.

Eike Georgi

Ich heiße Eike Georgi und bin 51 Jahre, verheiratet, 2 Kinder 28 und 16 Jahre, arbeite als Rezeptionistin. Seit 1991 wohne ich in Oberstaufen, so gesagt a rei geschmeckte aus Sachsen/Vogtland. (die Allgäuer sind auch keine Bayern!) Da ich erst mit 11 Jahren bewusst getauft wurde, hab ich das Gemeindeleben zu DDR-Zeiten als sehr offen, herzig, lebhaft, aber auch rebellierend und gegen den Strom des Sozialismus schwimmend erlebt. Gegen den Strom braucht keiner mehr zu schwimmen und trotzdem arbeitet die evangelische Kirche an der offenen Gemeinschaft der Ökumene. Mein Sohn hat mich als KiGa-Kind gefragt, „ Mama warum beten wir mit gefalteten Händen und im KiGa mit zusammen gelegten Händen“ Ich glaube das ist egal, der Glaube und die Liebe und das gemischte Gemeindeleben  sind wichtig. Gerne unterstütze ich aktiv im Kirchenvorstand mit  um dies zu verwirklichen.

Helen Hagenmaier

Seit 1981 bin ich in der Kirchengemeinde immer wieder aktiv gewesen. In den letzten Jah-ren im erweiterten Kirchenvorstand. Ab Februar 2019 werde ich aus dem Sparkassendienst nach 38 Jahren ausscheiden und kann mich dann vermehrt um die kirchlichen Belange kümmern. Mir macht es Freude, die Kirchengemeinde lebendig zu halten und mitzuge-stalten. Die Gesellschaft soll uns weiterhin als Kirche wahrnehmen und dazu braucht es für unsere Projekte engagierte Menschen. Als Mesnerin und Kirchenpflegerin wurde ich hier bereits eingebunden.

 

Henning Hockamp

Mein Name ist Hennig Hockamp ich komme gebürtig aus dem Siegerland aus der Stadt Kreuztal, wo die Krombacher Brauerei ist. Dort bin ich aufgewachsen und bin dort in die Grundschule und weiterführende Schulen gegangen. Im Blasorchester Stadt Kreuztal habe ich 15 Jahre lang Schlagzeug gespielt. Nach meiner Lehre zum Koch an der Uni Siegen war ich zuerst bei der Bundesweh und habe anschließend in verschiedenen Häusern deutschlandweit gearbeitet. 2017 habe ich mich entschlossen ins Allgäu zu ziehen, zuerst wohnte ich in Steibis, jetzt in Wiedemannsdorf. In Oberstaufen habe ich die passende Arbeit als Koch gefunden. Seite Ende 2017 bin ich regelmäßig zum Gottesdienst in die Heilig-Geist-Kirche gegangen. Ich bin auf die Menschen in der Gemeinde zugegangen und sie sind auf mich zugekommen. Die Kirchengemeinde gibt mir viel Kraft und ich bin gern jedes Mal in der Kirche. Auch musikalisch habe ich mich schon mit eingebracht. Als ich gefragt wurde, ob ich im KV tätig sein möchte, habe ich nicht lange überlegt und zugesagt. Ich fühle mich in Oberstaufen und im Oberallgäu wohl und möchte noch viele Jahre hier leben und mit den Menschen im Kirchenvorstand und in der Gemeinde schöne Zeiten erleben.

Birgit Krauß

Seit 1996 wohne ich mit meiner Familie in Stiefenhofen und bin seit 6 Jahren Schulsozialarbeiterin an der Schule Oberstaufen.

In den letzten sechs Jahren im Kirchenvorstand habe ich erlebt, wie diese Gemeinde und Kirche durch Musik, Vorträge, Kino, schöne Gottesdienste, Kirchenfeste und vieles mehr lebendig wurde. Und dies für jedes Alter – vom Zwergerlgottesdienst bis Seniorenkaffee. Hiervon ein Teil zu sein und auch gemeinsame Entscheidungen über wichtige Veränderungen zu tragen hat mir viel Spaß gemacht. So habe ich mich entschieden für weitere sechs Jahre zu kandidieren.

Beate Kümpflein

Ich bin Beate Kümpflein, 52 Jahre alt, verheiratet und habe eine Tochter mit 25 Jahren. Geboren bin ich in Franken und wohne seit 31 Jahren in Oberstaufen. Meine Hobbys sind Lesen, Gesellschaftsspiele und Wandern.

Ich trete erneut für den Kirchenvorstand an, weil mir die Arbeit Spaß macht und es mir viele neue Erfahrungen gebracht hat.

 

Sabine Meier

Mein Name ist  Sabine Meier und ich lebe mit meinen Kindern in Steibis. Ich bin  46 Jah-re alt, stamme gebürtig aus Hannover und bin nach meiner Ausbildung zur  Kauffrau für Bürokommunikation über einige berufliche Stationen aus dem Norden hierher gekommen. Als kaufmännische Angestellte in einem Hotel habe ich jeden  Tag mit vielen Menschen zu tun – einige Gemeindemitglieder kennen  mich  vielleicht auch als die „Dame von der Zeitung“, da ich freiberuflich dort tätig  bin. Die Kirche und das Gemeindeleben sind zu einem wichtigen Bestandteil in meinem schnelllebigen Alltag geworden. Über meine Tochter, die in diesem Jahr in  unserer Gemeinde konfirmiert wurde, bin ich zum Zwer-gerlgottesdienst gekommen, den ich nun schon seit fast einem Jahr aktiv mitgestalte. Ich möchte mich mit meinen Ideen in den unterschiedlichen Aufgaben der Gemeindearbeit einbringen und dazu beitragen, dass wir eine lebendige Gemeinde für Jung und Alt sind.

Bianka Schafroth

Ein herzliches Grüß Gott miteinander, mein Name ist Bianka Schafroth. Seit 1977, da war ich 7 Jahre alt, wohne ich, bis auf zwei kurze Ausnahmen, im Umkreis von Oberstaufen. In Oberstaufen arbeite ich auch seit über 30 Jahren als Metzgereifachverkäuferin. Ich bin ver-heiratet und habe zwei Kinder, die 2013 und 2017 konfirmiert wurden. Während der Kon-firmandenzeit meiner Kinder, in der ich diese gerne begleitet habe, habe ich auch für mich festgestellt, “Kirche hat was und ist gar nicht so ohne”. Darum habe ich auch, als ich ge-fragt wurde, zugesagt, für den Kirchenvorstand zu kandidieren. Bereits in der Vergangen-heit habe ich bei verschiedenen Festen in unserer Kirchengemeinde gerne Einsatz gezeigt und geholfen. Das werde ich natürlich in Zukunft weiterhin gerne tun. Und außerdem bin ich offen für neue und weitere Aufgaben des Kirchenvorstandes. Für die neuen Aufgaben, die ich mir zutraue, werde ich mich gerne zur Verfügung stellen. Denn wie heißt es doch so schön: “Gemeinsam geht vieles leichter!”

Sina Schmid

Grüß Gott, mein Name ist Sina Schmid,  ich bin 55 Jahre, verheiratet und habe 2 Kinder im Alter von 26 und 19 Jahren. Seit 25 Jahren arbeite ich in der Dialyse Oberstaufen als Kran-kenschwester. In unserer Kirchengemeinde wirke ich als „erweitertes“ KV-Mitglied und eine von 3 Mesnerinnen im Gemeindeleben mit. Die vielfältigen Aufgaben und Herausfor-derungen inspirieren und erfüllen mich. Dies veranlasst mich, für diese KV-Wahl zu kandidieren.

 

 

Barbara Schratt-Lehmann

Mein Name ist Barbara Schratt-Lehmann. Ich bin verheiratet und habe einen erwach-senen Sohn. Außerdem gehören meine zwei Hunde zu unserer Familie. Ich bin Grund-schullehrerin und bin seit 2014 an der GS/MS Oberstaufen tätig. Da ich an meinem vor-herigen Wohnort seit meiner Konfirmation in der Gemeinde mitarbeitete, sei es im Kinder- oder Familiengottesdienst, meiner eigenen Jugendgruppe, im Kirchenvorstand und Jugend-ausschuss mitarbeitete und auch musikalisch aushalf die Gottesdienste zu umrahmen, kann ich mir jetzt vorstellen mich auch hier in der Gemeindearbeit einzubringen. Vorzugsweise könnte ich mir Jugendarbeit oder die Mitorganisation des Gemeindelebens vorstellen. Auch liegt mir die Ökumene am Herzen.

Christoph Schröder

Mein Name ist Christoph Schröder. Ich bin 35 Jahre alt und ledig. Geboren und aufgewachsen bin ich im Landkreis München. Seit November 2017 lebe und arbeite ich in Oberstaufen. Ich bin Produktmanager für Nutztierfutter in der Weissachmühle. Seit meinem 16. Lebensjahr engagiere ich mich ehrenamtlich in der Kirche. Der Kirchenvorstand trägt in der Evangelisch-Lutherischen Kirche große Verantwortung, da er weitreichende Entscheidungen als Vertretung der Gemeindeglieder fällen darf. Ich bin bereit, daran mitzuwirken und meine Erfahrung aus dem kirchlichen Leben, aber auch meine Kenntnisse aus Betriebs-wirtschaft, Technik und Verwaltung einzubringen. Ich übernehme gerne Aufgaben bei der Gestaltung von Gottesdiensten und bei der Organisation von Veranstaltungen. Besonders wichtig sind mir die Ökumene und die Teilnahme der Evangelischen Kirchengemeinde am öffentlichen Leben des Marktes. Privat bin ich gerne in den Bergen unterwegs. Außerdem bin ich Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Oberstaufen.

Jutta Strehlke

Jutta Strehlke (60) wohnhaft in Salmas 74, verheiratet, 1 Sohn mit 29 Jahren. Ich arbeite als Arbeitsvermittlerin im Jobcenter OA in Sonthofen.  Ich bin gerne als Lektorin im Got-tesdienst tätig. Meine Vision ist eine offene Gemeinde, in der jedes der Gemeindeglieder auf  vielfältige Weise seinen Platz findet und sich dort geborgen und angenommen fühlt.

 

 

Yvonne Vögel

Mein Name ist Yvonne Vögel, ich bin 46 Jahr alt, verheiratet und habe 3 Kinder (2 Söhne und 1Tochter). Von Beruf bin ich gelernte Köchin, dies war auch der Grund, weswegen ich nach Oberstaufen gekommen bin.  Eigentlich sollte es nur eine kurze Zwischenstation sein, da ich weiter in die Schweiz wollte. Aber es kommt immer alles anders als man denkt – hier in Oberstaufen habe ich meinen Mann kennen – und lieben – gelernt und so sind aus ein paar Monaten schon fast 17 Jahre geworden. Nun unterstütze ich meinen Mann, mit meinem fachlichen Wissen als Köchin, in seinem Familienbetrieb. Meine 2 Söhne werden nächstes Jahr konfirmiert. Da meine Kinder und ich nicht getauft waren, haben wir das in diesem Jahr nachgeholt. Wir fühlen uns in der evangelischen Kirchen-gemeinde sehr gut verstanden und aufgehoben, sodass ich nicht lange überlegen musste mich zur Wahl des Kirchenvorstandes aufstellen zu lassen. Durch meine Mitarbeit bei verschiedenen Festen, Coolen Kids oder bei der Kinderbetreuung am Buß – und Bettag, konnte ich viele Einblicke in die Kirchenarbeit gewinnen. Ich kann mir gut vorstellen, zusammen mit den anderen Kirchenvorstandsmitgliedern neue Ideen zu entwickeln und Projekte umzusetzen.

 

Hier finden Sie einige Hinweise für die Briefwahl: wegweiser_briefwahl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gewinnspiel für alle Erstwähler

Um gerade unsere Erstwähler zu motivieren zur Wahl zu gehen, wird es für sie – wie schon bei der letzten Wahl – ein Gewinnspiel geben. Nähere Informationen dazu im nächsten Hahnschrei.

Link zur Jugendbeteiligung an der KV-Wahl.

 

 

 

 

 

 

Gemeindeversammlung am 10.10.2018 und Konzert mit LiloBlau

Am Mittwoch, den 10. Oktober 2018 laden wir alle Gemeindeglieder recht herzlich zur diesjährigen Gemeindeversammlung ein. Laut unserer Kirchenverfassung soll in den Kirchengemeinden einmal jährlich eine Gemeindeversammlung stattfinden, bei der wichtige Angelegenheiten des Gemeindelebens mit Pfarrer und Kirchenvorstand besprochen werden sollen. Hintergrund dafür ist, dass in unseren KV-Sitzungen zwar die Öffentlichkeit zugelassen ist, aber kein Rederecht hat. An diesem Abend soll dafür Gelegenheit sein, so die Mitglieder unserer Gemeinde alle Punkte ansprechen können, die ihnen am Herzen liegen.

Neben diesem Punkt werden an diesem Abend auch die Kanndidatinnen und Kandidaten für die KV-Wahl anwesend sein und sich Ihnen persönlich vorstellen und zum persönlichen Gespräch bereit stehen.

Auftakt zur Gemeindeversammlung bildet um 19.00 Uhr ein Konzert mit dem Duo „Liloblau“ (bei freiem Eintritt, Spenden erbeten), danach erfolgt dann die Gemeindeversammlung, bei dir wir am Ende noch Fotos von der Modenschau sowie vom Umzug vom Jubiläum 1150 Jahre Markt Oberstaufen zeigen werden.

„Suche Standpunkt mit schöner Aussicht“ – Lieder und dunkelbunte Geschichten mit Lilo Blau

„Lilo Blau“, so nennen sich Anja und Harald Lorenzen, die sich in ihrem neuen Programm auf die Suche nach einem Standpunkt machen – aber bitte mit schöner Aussicht. Dabei singt und spielt das Duo Edith Piaf, Georg Kreisler, Gerhard Schöne, Alin Coen, Spaceman Spiff und viele andere. Dazwischen bleibt Zeit für dunkel-bunte Geschichten aus dem Leben einer ziemlich nor-malen Frau. Lilo Blau sind musikalisch, theatralisch, tragisch, komisch und selbstironisch.

Mit ihrer wandlunsgsfähigen Stimme verleiht Anja Lorenzen den Liedern einen ganz persönlichen Ausdruck. Ihr Mann Harald begleitet sie mit Saiten, Tasten und der Djembé.

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“Im Kirchenvorstand kann ich auf Augenhöhe mitentscheiden”

Pfarrer Martin Simon vom Amt für Gemeindedienst in Nürnberg im Gespräch mit Ute Baumann erläutert die Abläufe:

Was macht ein Kirchenvorstand?

Der Kirchenvorstand ist eine evangelische Spezialität: In ihm beraten und entscheiden gewählte Gemeindemitglieder gemeinsam mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin auf Augenhöhe. Es geht um die Leitung der Kirchengemeinde – und das ist ein weites Feld. Es geht um Gebäude und Finanzen, Mitverantwortung beim Gottesdienst und dem Angebot der Gemeinde, das Personal, z.B. im Kindergarten, um die Auswahl eines Pfarrers/einer Pfarrerin, und um die geistliche Gesamtverantwortung.

Warum lohnt es sich zu kandidieren?

Wenn das Herz für ein bestimmtes Arbeitsfeld schlägt, wie den Chor, die Kinder- und Jugendarbeit, den Besuchsdienst, die Eine-Welt-Arbeit oder für das “Große Ganze” der Kirchengemeinde, dann kann ich im Kirchenvorstand mit beraten, entscheiden, arbeiten und für die großen Ziele und Visionen einer christlichen Gemeinde Verantwortung übernehmen. Dabei lerne ich auch für mich selber eine Menge dazu.

Und wie kommt die Kandidatenliste zu Stande?

Dafür ist der Vertrauensausschuss zuständig. Er besteht aus drei Kirchenvorstehern, ebenso vielen gewählten Gemeindegliedern und dem Pfarrer bzw. der Pfarrerin. Der Vertrauensausschuss geht auf mögliche Kandidaten zu, nimmt aber auch Vorschläge aus der Gemeinde entgegen.

Wer darf eigentlich wählen?

Jedes Gemeindeglied ab 14 Jahren, wenn er bzw. sie konfirmiert ist. Sonst ab 16 Jahren. Das Wahlalter ist auf 14 festgelegt, weil unsere Jugendlichen mit der Konfirmation alle Rechte und Pflichten bekommen. Und zu den Rechten gehört eben auch das demokratische Recht zu wählen. Wählbar ist man/frau ab 18 Jahren, eine Berufung ist bereits ab 16 Jahren möglich.

Gibt es eine Altersgrenze nach oben für Kandidaten?

Tatsächlich gibt es eine Landeskirche, die versucht hat, ein Höchstalter festzulegen. Davon halte ich wenig. Die Mischung macht´s: Es braucht die erfahrenen Ehrenamtlichen genauso wie Menschen mit frischen Ideen. Und wer sagt denn, dass Ältere nicht auch unkonventionell und innovativ sein können?

Und wie wird gewählt?

Die Wahl 2018 wird als allgemeine Briefwahl durchgeführt, das heißt, alle Wahlberechtigten erhalten bis Ende September 2018 per Post ihre Wahlunterlagen und können damit per Briefwahl oder im Wahllokal vor Ort ihre Stimmen abgeben.

Gibt es Sitzungsgelder für die vielen Abendtermine?

Jede Menge “Gottes Lohn” samt kostenlosem Training für das “Sitzfleisch”. Aber im Ernst: Viele Kirchenvorstände kümmern sich hervorragend um ihre Sitzungskultur, informieren transparent, bauen Pausen ein und gönnen sich hin und wieder einen Klausurtag.

Wie sieht es aus mit einer Quotenregelung für Frauen?

Es gab Zeiten, da wäre das notwendig gewesen. Aber anders als in den Aufsichtsräten der Konzerne sind Frauen in den Kirchenvorständen sehr präsent. Manche denken inzwischen schon eher über eine Männerquote nach.

Reicht es, wenn ich mich als Kandidat für einen Aspekt z.B. Jugendarbeit oder Kirchenmusik interessiere, oder muss ich mich in allen Bereichen auskennen?

Ein bestimmter Schwerpunkt ist völlig in Ordnung. Nur sollte die Verantwortung für das Ganze im Vordergrund stehen. Da hilft ein weiter Blick.

Sind Kirchenvorsteher auch bei den Sitzungen in der Dekanatssynode dabei?

Aus den Kirchenvorständen werden Mitglieder in die Dekanatssynode und in den Dekanatsausschuss delegiert und gewählt. Dort tragen sie Verantwortung auf der nächsthöheren Ebene. Außerdem wählen alle ca. 12.000 Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen in Bayern die Landessynode, das “Parlament” der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Sie ist Teil der Kirchenleitung, verabschiedet Gesetze und wählt den Landesbischof.

 

Pfarrer Martin Simon

Referent für Gemeindeleitung und Kirchenvorstandsarbeit im Amt für Gemeindedienst der Evang.-Luth. Kirche in Bayern, Nürnberg.

 

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